Tankanlage - Emmeringer Heizungsbau 2017

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Tankanlage

Info > Gas-Öl
Information Hinweise für den Betreiber von Heizölanlagen

Anlage:
  • Tankreinigung ca. alle 5 - 10 Jahre:
  • verstärkter Lichteinfall, starker Temperaturwechsel und häufiges Nachtanken verkürzt das Reinigungsintervall.

  • Schwimmende Absaugung kann das Ansaugen von Ölschlamm und Sedimenten vom Tankboden verhindern.
  • Kathodischer Tankschutz kann zu vermehrten Betriebsstörungen führen. Weishaupt wird bei nachweislichem Betrieb mit wässrigem Elektrolyt geschützten Tankanlagen (Kathodenschutz) Gewährleistungsansprüche wegen Brennerausfällen durch Pumpenblockieren und zugesetzte Filter und Leitungsverstopfungen ablehnen.
  • Die Verträglichkeit von Heizöl EL Additiven mit nicht aschefrei verbrennenden Wirkstoffen ist kritisch zu betrachten, insbesondere bei Produkten auf Seifenbasis.
  • Temperaturen unter 0 °C sind zu verhindern (Paraffinausscheidung) auch die Leitungen müssen frostfrei verlegt sein.
  • Ölleitungen und Tankanschluss auf Dichtheit prüfen; bei undichten Saugleitungen / Verschraubungen kann Lufteintrag auftreten mit der Folge der Brennerstörung

Brenner:
  • jährliche Wartung, insbesondere Vorfilter begutachten bzw. austauschen

Durch das Inkrafttreten der neuen VAwS zum 1.1.1998 kommen auf die Betreiber von Anlagen mit Kellertanks ganz neue Probleme zu. Wurden sie bisher im Gegensatz zu den Besitzern unterirdischer Behälter von der lästigen Prüfpflicht verschont, so müssen sie künftig ebenfalls ihre Anlagen durch einen Sachverständigen überprüfen lassen. Derzeit betrifft diese Änderung nur Tankanlagen über 10.000 Liter Fassungsvermögen, doch auch davon gibt es in Bayern sicher eine ganze Menge. Es spielt hierbei auch keine Rolle, ob die Behälter aus Stahl oder aus Kunststoff sind, entscheidend ist das Fassungsvermögen des Tanks. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, daß in den übrigen Bundesländern die Grenze für die Prüfpflicht bereits bei 1.000 Liter beginnt und es sicher nur eine Frage der Zeit ist, wann Bayern hier nachziehen wird.
Die bisherigen Ergebnisse dieser Untersuchungen übertreffen unsere schlimmsten Befürchtungen um ein Vielfaches. Das Hauptübel ist hierbei nicht der jeweilige Lagerbehälter, sondern der sogenannte Auffangraum. Wir haben bis heute keinen einzigen Prüfbericht erhalten, in dem der Tankraum keine Mängel aufwies. Der Zustand dieser Räume bzw. der Anlage veranlaßt manchen Sachverständigen sogar zu der Bemerkung, daß eine Befüllung erst nach Beseitigung der festgestellten Mängel zulässig ist. Ich möchte Ihnen eine Auszug über die am häufigsten festgestellten Mängel geben:
Beschichtung des Auffangraumes fehlt oder ist an verschiedenen Stellen schadhaft.
  • Es fehlen die Hohlkehlen an den innenliegenden Kanten
  • Der auffangraum hat ein zu geringes Volumen
  • Die Grenzwertgeber sind alter Bauart
  • Es fehlt der Nachweis für einen Heberschutz
  • Leitungen ohne Sicherungsschellen
  • Domdeckel fest verschraubt (keine Berstsicherung)
  • Heizraumluke ist nicht selbstschließend
  • Hinweisschild "Heizöllagerraum" fehlt
  • Korrosionsschutzanstrich des Tanks ist schadhaft
  • Der Lagerraum ist ohne Belüftung
  • Inhaltsanzeiger beschädigt
  • In der Entlüftungsleitung befindet sich eine mechanische Überfüllsicherung
  • Absperrschieber im Rücklauf ist nicht zulässig
  • Unterirdische Versorgungsleitung ohne Schutzrohr
  • Quetschverbindungen am Tank sind unzulässig
  • Auffangraum ist stark verschmutzt und ist zu säubern
  • Beleuchtung des Lagerraumes fehlt oder ist defekt
  • In der Heizung befindet sich ein ungesicherter Sickerschacht
© emmeringer heizungsbau gmbh
anton-pendele-strasse 5, 82275 emmering
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü